13 Dez

Inneneinrichter zaubert tolle Hotels

Herrlich! Ich habe gestern einen Prospekt aus dem Reisebüro zum Thema „Städtereisen“ angeschaut und war sehr angenehm überrascht: Die Hotels in Frankreich, die ich mir angesehen habe, sahen allesamt sehr einladend aus, weil sie so stimmungsvoll eingerichtet waren. Da haben die Inneneinrichter ganze Arbeit geleistet!! Doch woraus kommt es uns Urlaubern eigentlich an, wenn wir verreisen? Wir haben ein paar Hotelfachleute sowie einen Inneneinrichter danach gefragt.

Jacques (Hotelbesitzer): „Ich denke das Wichtigste für unsere Gäste ist es, dass sie sich wie zu Hause fühlen können. In unserem Hotel bleiben den Gästen keine Wünsche offen, sie müssen nicht einmal einen Föhn oder Handtücher einpacken. Auf diese Weise reduzieren wir ihnen schon den Stress beim Kofferpacken. Auch Parkplätze gibt es direkt am Haus und das, obwohl wir mitten in der Stadt sind. Ich denke auch, dass gerade die Lage eines Hotels in einer Stadt wie Paris sehr entscheidend ist – zumindest für die Urlauber, die eine Städtereise planen. Es ist doch schön, das Hotel zu verlassen und mitten im Geschehen zu sein. Und trotzdem bekommen unsere Gäste von dem Treiben draußen nichts mit, wenn sie ihre Fenster geschlossen haben.“

Mathilde (Inneneinrichterin): „Der Wohlfühlcharakter eines Hotels hängt entscheidend mit der Inneneinrichtung zusammen. Ich nehme den Charakter eines Hauses sehr ernst. Wenn es sich beispielsweise um ein Original Jugendstil – Haus handelt, richte ich die ganze Inneneinrichtung nach diesem Stil aus. Ansonsten lege ich viel Wert auf freundliche Farben beziehungsweise Farbakzente, die mit Bedacht ausgewählt sind. Dadurch können Räume größer, kleiner oder auch gemütlicher wirken – je nachdem, was erwünscht ist.“

Claude (Gastwirt): „Was Urlauber an Frankreich lieben, sind die typischen Spezialitäten des Landes. Natürlich möchte hier jeder unsere landestypischen Gerichte und Nachspeisen probieren. Mein Restaurant ist vor allem wegen seiner guten Weinauswahl beliebt. Ich denke, als Gastwirt muss man einen guten Spagat hin bekommen zwischen der Versorgung der Touristen und der der Einheimischen, die dann doch andere Bedürfnisse haben.“